Sonntag, 24.02.2019 um 12.15 Uhr

Diesen Sonntag ging es für uns zum Tabellenletzten nach Geesthacht. Zur sonntäglichen Essenszeit, bei schönstem Sonnenschein, wollten wir uns die nächsten 2 Punkte holen. So war jedenfalls der Plan, aber wie so oft im Leben, kommt es meistens anders als man denkt.

Durch Neuzugänge, zurückkehrende Urlauber und wieder genesene Spieler hatten wir diesmal eine absolut voll besetzte Bank. Das ließ die Hoffnung zu, dass wir alle alles geben würden, da wir ja genügend Personal zum Wechseln vorhanden hatten. Leider kam es anders als wir und unsere mitgereisten Fans, uns erhofft hatten. Durch pomadigen Spielaufbau, immer wieder leicht vertändelte Bälle und eine viel zu lockere Einstellung in der Abwehr gaben wir schon in der ersten Halbzeit das Zepter aus der Hand. Mehrere Würfe ans Holz und eine eher durchschnittliche Leistung unserer Keeper erbrachten den Rückstand zur Pause. Es ging mit 14:12 aus Sicht der Hausherren in die Kabine.

Gut, es war noch nichts verloren. Wir sprachen unsere Defizite an und waren Willens in der zweiten Hälfte alles zu geben. Wir wollten schließlich gewinnen.

Anfangs ging unser Plan auch auf und in der 33. Minute konnten wir zum 14:14 ausgleichen. In den folgenden Minuten wechselte es dann ständig. Führung der Geestachter und Ausgleich durch uns. Ab der 42. Minute schlichen sich dann in unserem Spiel einige Unkonzentriertheiten und leichte Fehler ein. Die Hausherren bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf 4 Tore aus. Wir gaben uns aber nicht auf und in der 50. Minute waren wir wieder bis auf ein Tor heran. Anstatt wir nun ruhig und besonnen weiter spielen, nein weit gefehlt. Wir wollten nun unbedingt das Spiel drehen und wurden leichtsinnig. Zu schnelle Abschlüsse im Angriff, diese ohne Torerfolg, das wurde natürlich sofort bestraft. In der 53. Minute warfen die Geesthachter das vorentscheidende 28:24. Wir konnten den Abstand in den letzten Minuten zwar noch um ein Tor verkürzen, aber am Ende hatten die Hausherren mit 31:28 das Siegerlächeln im Gesicht.

Wenn wir in den letzten 10 Minuten etwas abgewichster gespielt hätten und nicht 2 Strafwürfe daneben gegangen wären, dann hätte es auch anders ausgehen können. Aber was soll´s, es geht weiter, es ist ja zum Glück nur ein Spiel welches uns Spaß machen soll. Und hätte, hätte, Fahrradkette bringt uns auch nicht weiter.

Nun heißt es beim Trainingsspiel, unter der Woche, die Gedanken neu sortieren und sich freuen auf das nächste Spiel. Am kommenden Wochenende spielen wir erneut auswärts, diesmal in Boizenburg.

Ein besonderer Dank hier mal an unsere Fans und Mitfahrer, große Klasse und gerne weiter so...

 

Olaf Rienecker