Sonntag, 25.03.2018 um 16:15 Uhr

Zum Auswärtsspiel nach Lauenburg fuhren wir wieder einmal mit ausgedünntem Kader und nach wie vor mit noch nicht eingespieltem Rückraum.

Die erste Halbzeit spielten wir katastrophal. Zwar trafen wir auf eine deutlich verstärkte Lauenburger Truppe, die nicht gerade zimperlich mit ihren Gegenspielerinnen umging, aber das, was wir da ablieferten war einfach nichts. Die Krönung war wohl der Moment, als Lauenburg nur noch drei Feldspielerinnen auf der Platte hatte, da der Schiri konsequenterweise die restlichen drei Damen mit zwei Minuten vom Platz geschickt hatte. Anstatt in einer solchen Überzahlsituation mit vollem Kader richtig aufzudrehen, fingen wir uns drei Tore ein. Wir waren unkonzentriert, frustriert und schalteten zu langsam um. Pässe kamen nicht an und in der Abwehr setzten wir dem Gegner zu wenig entgegen. Lauenburg hatte leichtes Spiel und überrannte uns mit Tempogegenstößen. Mehr als ‚gruselig‘ bleibt zu dieser ersten Halbzeit kaum zu sagen. Mit 16:7 gingen wir in die Kabine.

Die zweite Halbzeit wurde besser. Plötzlich waren da wieder Kampfgeist und Initiative. Wir spielten schneller und sicherer und ließen uns nicht mehr so sehr abschießen. Auf den Positionen musste zwar viel geschoben und getauscht werden, was aber zu großen Teilen gut gelang. Besonders Frieda und Celina als jüngste Damen-Spielerinnen können sich heute auf die Schulter klopfen für so viel Entwicklung und Einsatz.
So schön die letzten Sätze auch klingen, für einen Sieg hat es nach so einer ersten Halbzeit natürlich nicht mehr gereicht. Dennoch haben wir in der zweiten Hälfte abgerufen, was wir können und leistungsmäßig aufgedreht: Endstand 30:16.

Die nächsten zwei Wochen sind spielfrei. Wir wünschen allen Verletzten und Angeschlagenen gute Besserung und hoffen, die letzten Rückrundenspiele noch einmal mit stärkster Besetzung spielen zu können.

 

Merle Heitmann